iBusiness, 16.01.19:

Disruption: Digitalpioniere aus der eigenen Branche bedrohen jede zweite Firma

Digital-Projekte von Wettbewerbern aus der eigenen Branche werden von knapp jedem zweiten Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz als Bedrohung für das eigene Geschäftsmodell genannt. Marktfremde Konzerne wie spezialisierte Digital-Startups oder Amazon & Co. bewerten rund 70 Prozent der Manager dagegen nicht als Risiko für die eigene Position.

(Bild: SXC.hu/Brian S)

Im Gegenteil rechnet gut jeder zweite der 600 Manager aus Deutschland, Österreich und der Schweiz damit, von deren Know-how zu profitieren. Das sind Ergebnisse der DACH-Studie "Digitale Agenda 2019" von DXC Technology.

86 Prozent der DACH-Manager sind aktuell überzeugt, dass die digitale Transformation den Markt für das eigene Unternehmen bereits verändert hat. 71 Prozent verfügen inzwischen über eine digitale Agenda - das ist ein Plus von 20 Prozentpunkten im Vergleich zum Vorjahr. Weitere elf Prozent planen, innerhalb des nächsten Jahres eine eigene digitale Strategie konkret zu beschließen.

Mit der Praxiserfahrung auf der "digitalen Reise" zeigt sich die Mehrheit der Befragten zufrieden - 56 Prozent berichten von ersten messbaren Erfolgen. Als möglichen Beschleuniger der digitalen Transformation im eigenen Hause sehen die Manager offenbar die etablierten Digital-Konzerne: 53 Prozent sind der Meinung, dass ihr Geschäftsmodell von Firmen wie Amazon oder Microsoft profitiert. Neben den Digital-Konzernen nennt gut jeder zweite Manager auch die Startups als digitale Impulsgeber für das eigene Geschäftsmodell.

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