iBusiness, 15.10.2020:

Corona: Freelancer spüren wirtschaftliche Auswirkungen

Fast 70 Prozent der Freelancer spüren langfristige wirtschaftliche Auswirkungen und ebensoviele berichten von Schwierigkeiten bei der Akquise neuer Projekte.
 (Bild: Pixabay)
Die wirtschaftlichen Konsequenzen der Corona-Krise für Freelancer sind weitreichend. Beinahe sieben von zehn (68 Prozent) Freelancern gaben an, die Krise habe langfristige Auswirkungen auf ihre wirtschaftliche Situation, etwa ebenso viele (70 Prozent) haben Schwierigkeiten bei der Akquise von Projekten. Das ergab eine Umfrage der Projektbörse Projektwerk .

  • 72 Prozent der Befragten haben durch die Krise bereits Aufträge verloren. Knapp ein Viertel (23,78 Prozent) gab an, zwischen 81 Prozent und 100 Prozent ihrer Aufträge verloren zu haben.

  • 38 Prozent haben finanzielle Unterstützung durch die Konjunkturpakete von Bund und Ländern erhalten - jedoch war diese für 67 Prozent nicht ausreichend.

"Wir haben in den vergangenen Monaten einen deutlichen Einbruch auf dem Projektmarkt gesehen", so Stefania Volpe , Projektmanagerin bei projektwerk. "Sollte es erneut zu Maßnahmen wie dem Lockdown in der ersten Jahreshälfte kommen, erwarten 80 Prozent der Befragten weitere wirtschaftliche Konsequenzen." Es gibt jedoch auch zunehmend positive Signale: So sei seit August ein erneuter Anstieg an Projektausschreibungen auf der Plattform zu verzeichnen.

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